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Begriffserklärung Programmatic Advertising

Der Begriff «Programmatic Advertising» in der Filmproduktion

Programmatic Advertising beschreibt den digitalen Werbeeinkauf, der nicht mehr über einzelne Medienbuchungen funktioniert, sondern vollautomatisiert über ein technisches System. Für Marken und Kampagnen bedeutet das: Werbemittel wie Banner (Display) oder Kurzvideos (Video Ads) werden genau dort ausgespielt, wo sich die gewünschte Zielgruppe aktuell aufhält. Das gilt über ein breites Netzwerk von Webseiten, Apps und Plattformen hinweg.

Anstatt fixe Platzierungen zu buchen, steuert der Algorithmus das Budget dorthin, wo die grösste Relevanz und Wirkung erwartet wird. Gleichzeitig wird jeder einzelne Werbekontakt in Echtzeit bewertet. So entsteht eine Kampagne, die sich laufend selbst optimiert – je nachdem, welche Umfelder gut funktionieren, welche Zielgruppen besonders gut ansprechen und welche Regionen gerade aktive Nutzer haben.

Wann wird Programmatic Advertising genutzt?

Typischerweise wird Programmatic genutzt, wenn drei Dinge gleichzeitig wichtig sind:

  1. Regionale Schärfe
    Beispielsweise wenn ein Film in einzelnen Städten startet und nur Personen im jeweiligen Einzugsgebiet erreicht werden sollen. Das System kann die Ausspielung exakt auf bestimmte Kantone, Städte oder sogar Radii rund um Kinos begrenzen.
  2. Relevante Zielgruppen
    Die Werbung kann auf Interessenscluster wie Film, Arthouse, Musikszene, Subkultur, Festivals oder verwandte kulturelle Themen eingeschränkt werden.
  3. Effizienz & Flexibilität
    Sujets lassen sich jederzeit austauschen, Budgets spontan verschieben oder Flightings anpassen – ohne lange Vorlaufzeiten.

Wie wird Programmatic Advertising gesteuert

Gesteuert wird das Ganze über eine Demand-Side-Platform (DSP), in der Kampagnen, Zielgruppen und Budgets definiert werden. Die Werbeplätze stammen aus sogenannten Supply-Side-Plattformen (SSP), die Flächen von Publishern bündeln. Die Ausspielung selbst erfolgt über Real-Time Bidding (RTB): In Millisekunden entscheidet ein Auktionssystem, ob ein Kontakt gekauft wird oder nicht.

Für Filmstarts funktioniert Programmatic besonders gut, weil sich Reichweite, Präzision und Timing perfekt kombinieren lassen. Kurzclips oder Trailer-Snippets auf hochwertigen Schweizer Newsseiten oder Streamingumfeldern können sehr effektiv lokale Awareness generieren – ohne Streuverluste über Regionen hinweg, in denen der Film gar nicht läuft.

Fazit zum Programmatic Advertising

Programmatic Advertising bietet eine effiziente und hochpräzise Möglichkeit, digitale Kampagnen flexibel zu steuern und Zielgruppen genau im richtigen Moment zu erreichen. Durch die Kombination aus datenbasierter Ausspielung, regionaler Feinsteuerung und laufender Optimierung entsteht ein Werbedruck, der sowohl smart als auch budgetbewusst ist. Wenn ihr herausfinden möchtet, wie Programmatic eurer Kampagne zusätzlichen Impact geben kann, meldet euch gerne bei ALOCO – wir entwickeln gemeinsam die passende Lösung.
info(at)aloco(.)ch 

Sprache des Begriffes (2 Zeichen ISO Code): de
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Über die Autorenschaft des Film und Video Glossars

Dan Riesen, Absolvent der Vancouver Film School VFS in Kanada, begleitet seit 2004 Filmproduktionen und Videoproduktionen in der Schweiz und im Ausland. Er ist CEO, Kameramann, Colorist und Filmproduzent bei der ALOCO GmbH in Bern und sehr bemüht, seinem Fachjargon auch kurze Erklärungen folgen zu lassen.

LinkedIn | Kontaktanfrage | 079 222 78 45

Fachbegriffe zur Filmproduktion und Videoproduktion vom Videograf erklärt:

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