Motion Control, was im Deutschen so viel bedeutet wie Bewegungssteuerung oder Bewegungsregelung beschreibt die präzise Steuerung von Maschinenbewegungen in ihrer Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung. Ziel von Motion Control im Film ist es, Kamerafahrten gezielt zu kontrollieren, um sie auf genau die selbe Weise wiederholbar zu machen.
Wie funktioniert Motion Control?
- Computergesteuerte Roboterarme werden so programmiert, dass sie eine bestimmte Bewegung exakt unbegrenzt wiederholen können. So wird die Kamera, oder ein anderes Objekt in den immer wieder gleichen Bahnen bewegt.
- Die Bewegungen sind auf den Millimeter genau wiederholbar, was die spätere Arbeit für das Compositing erleichtert.
- Motion Control kann in Kombination mit beliebig vielen Systemen parallel ablaufen. So kann beispielsweise ein Roboter die Kamera bewegen, wobei ein zweiter Roboter das Objekt auf eine andere Art bewegt, während die Kamera das Geschehen filmt.
Anwendungsbereiche
- Visuelle Effekte (VFX): Mit Hilfe von Motion Control können Effekte wie das mehrfache Auftreten ein und der selben Person auf dem Bildschirm in Kombination mit einer Kamerafahrt ermöglicht werden. Ausserdem ermöglicht diese Technik einen reibungslosen Übergang Modellaufnahmen hin zu realen Aufzeichnungen ohne einen Cut.
- Hochgeschwindigkeitsaufnahmen: Eine High-Speed-Kamera wird an den Roboter geklemmt, um Actionszenen in Zeitlupe zu filmen, während sich die Kamera in Echtzeit bewegt.
- Werbung: Präzise, dynamische Shots können so mehrfach wiederholbar gemacht werden.
Fazit zu Motion Control
Motion Control ist ein nützliches Werkzeug, um Bewegungsabläufe präzise zu gestalten und so oft wie möglich auf genau die gleiche Weise zu wiederholen.
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